Jesus begegnen - Jesus erleben

Wir sind für dich da!

»Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter«, sagte Jesus zu seinen Jüngern.

»Darum bittet den Herrn, dass er noch mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen.«

Matthäus 9,37-38

Serviette-Dankbarkeitsworkshop

Monatsspruch April 2026

📖 Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Joh 20,29

Gedanken zum Monatsspruch

Gott sucht, heilt und stärkt

Wie oft fühlen wir uns genau so, wie Gott es hier beschreibt, verloren, verirrt, verwundet oder schwach. Manchmal vielleicht sogar alles auf einmal.
Es gibt Zeiten, da wissen wir selbst nicht mehr genau, wie wir an diesen Punkt gekommen sind. Irgendwann haben wir die Richtung verloren, sind innerlich müde geworden, vielleicht enttäuscht, vielleicht verletzt, und plötzlich scheint Gott weit weg zu sein.
Aber genau in solche Momente hinein spricht ER dieses Wort: Ich will das Verlorene suchen.
Er sagt nicht: Vielleicht, eventuell oder irgendwann.
Er sagt auch nicht: Ich schicke jemanden, der das für mich erledigt.
Nein, Er selbst macht sich auf den Weg.
Er sucht das Verlorene, und das bedeutet, Er sucht dich.
Und Er sucht dich nicht, um dich zu verurteilen, sondern um dich zurückzubringen, zu heilen und zu stärken.
Vielleicht bist du gerade in einer Phase, in der du dich innerlich verlaufen hast.
Du hast deinen Weg mit Gott aus den Augen verloren, oder dein Herz ist verletzt worden, vielleicht durch Worte, durch Menschen, durch Enttäuschung oder durch Schuldgefühle. Vielleicht trägst du etwas, das dich lähmt und dich glauben lässt, Gott sei weit weg.
Aber Er ist es nicht, sondern Er ist da. Er sieht dich.
Er geht dir nach.Er findet dich, weil Er den Weg zu dir kennt und weiß, wo du dich befindest.

Wenn Gott das Verwundete verbindet, bedeutet das nicht, dass Er einfach alles zudeckt oder übersieht. Nein, Er reinigt zuerst die Wunde, und das kann manchmal schmerzen. Er legt den Finger darauf, nicht um dich zu bestrafen, sondern um Heilung zu bringen. Er entfernt, was dich krank macht, und legt dann liebevoll seine Hand auf dich. Er kennt sogar die Wunden, die du selbst vergessen oder verdrängt hast, und die, die du tief in dir versteckst, damit sie keiner sieht.
Er weiß, wo du verletzt wurdest.
Er weiß, wo du Tränen versteckst.
Er weiß, wo dein Herz hart geworden ist, um sich zu schützen. Und genau da will Er dir Heilung schenken.
Und das Schwache stärkt Er, durch seine Gegenwart.
Durch Liebe, die dich wieder aufrichtet.
Durch Frieden, der größer ist als das, was dich niederdrückt. Durch Hoffnung, die langsam wieder Wurzeln schlägt.
Dieser Vers ist für mich wie ein Herzschlag Gottes, er schlägt im Rhythmus seiner unermüdlichen Liebe.
Gott gibt dich nicht auf. Nie!
Ich sage es nochmal! Egal, wie weit du dich verirrt hast, wie schwach du dich fühlst oder wie tief deine Wunden sind, Gott sucht dich. Er bringt dich zurück. Er verbindet, was zerbrochen ist.
Und Er stärkt, was schwach geworden ist.

Vielleicht darfst du heute einfach still werden und Ihm sagen: „Herr, ich bin hier. Ich brauche dich.“
Und dann vertrau, dass Er antwortet, nicht mit Vorwürfen, sondern mit Liebe.
Denn das ist, wer Er ist. Er ist der gute Hirte, der sich auf den Weg macht, um jedes seiner Kinder heimzuholen. Und vielleicht ist heute der Tag, an dem Er dir zuflüstert: „Ich habe dich gefunden. Willst du mit mir heim kommen?“
Was möchtest du ihm auf diese Frage antworten?

Autor: Karina Voll

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